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ROLLS-ROYCE und PRATT & WHITNEY verkünden neue Partnerschaft

rrpwGroßbritanien/ Dahlewitz - Rolls-Royce, der weltweite Hersteller von Antriebssystemen, und Pratt & Whitney, ein Unternehmen der United Technologies Corp. (NYSE: UTX), verkünden die Vereinbarung, eine neue Partnerschaft zu beginnen, um zukünftige mittelgroße Flugzeuge anzutreiben (Flugzeuge für 120 -230 Passagiere).

Die beiden Unternehmen werden dafür ein Joint Venture Unternehmen bilden, in dem beide gleiche Anteile halten. Ziel ist es, gemeinsam neue Antriebe für die nächste Generation von Flugzeugen zu entwickeln, welche die existierende Flotte mittelgroßer Maschinen ersetzen wird. Das neue Unternehmen baut auf den fortschrittlichsten Technologien zweier Weltklassefirmen auf, um so die Leistungssteigerung in diesem schnell wachsenden Markt voranzubringen, in dem weltweit ein Bedarf von etwa 20.000 Flugzeugen (oder an die 45.000 Triebwerke) über die nächsten 20 Jahre erwartet wird.

Das neue Joint Venture Unternehmen wird sich auf die Geared TurbofanTM-Technologie mit hohem Nebenstromverhältnis konzentrieren. Zusätzlich wird das Unternehmen bei zukünftigen Studien für die nächste Generation von Antriebssystemen zusammenarbeiten. Dazu zählen fortschrittliche Motoren mit Getriebe, die Open Rotor Technologien und andere neuartige Konfigurationen.

Die neue Zusammenarbeit vereint komplementäre technologische Mittel. Sie wurde so gestaltet, dass die beste, wettbewerbsfähigste Antwort auf den Bedarf der Kunden für Antriebe der nächsten Generation im Segment für Flugzeuge mittlerer Größe angeboten werden kann. Sie könnte für die Kunden von erheblichem Wert sein, da beide Seiten von den Stärken des jeweils anderen profitieren werden.
 
Das neue Joint Venture zwischen Pratt & Whitney und Rolls-Royce profitiert außerdem vom Erfolg der V2500 and des PurePower® Antriebs bei der Entwicklung einer breiten Kundenbasis. Es baut auf der lange bestehenden und erfolgreichen Partnerschaft zwischen Pratt & Whitney und Rolls-Royce im mittleren Markt-Segment. Japanese Aero Engine Corporation (JAEC) und MTU Aero Engines (MTU), Partner im IAE-Konsortium und dem PurePower® PW1100G-JM (Geared Turbofan™) Programm für die A320 New Engine Option (neo), beabsichtigen ebenfalls, sich an der neuen Zusammenarbeit zu beteiligen.


Rolls Royce und Pratt & Whitney restrukturieren Teilnahme an IAE

Neben dem Aufbau der neuen Partnerschaft werden Rolls-Royce und Pratt & Whitney ihre Teilnahme an International Aero Engines (IAE) restrukturieren. Das Konsortium produziert die V2500 Triebwerke für die Airbus A320 Familie. Gemäß der Vereinbarung wird Rolls-Royce seine finanziellen und Programm-Anteile an IAE für 1,5 Milliarden Dollar an Pratt & Whitney verkaufen.

Rolls-Royce wird nach Abschluss der Transaktion zudem über die nächsten 15 Jahre eine feste Zahlung für jede von der derzeit betriebenen Flotte geleistete Flugstunde erhalten. Unter der fortgeführten Leitung von Pratt & Whitney, JAEC, und MTU, wird IAE ohne Unterbrechung weiterhin die gleichen hochwertigen Produkte und Kundendienste bereitstellen.

Rolls-Royce bleibt IAE und deren Kunden verpflichtet. Das Unternehmen wird auch weiterhin für die Herstellung von Hochdruckverdichtern, Fanschaufeln und -scheiben sowie die technische Unterstützung und die Endmontage von 50 Prozent der V2500 Triebwerke verantwortlich bleiben. Seit seiner Gründung vor fast 30 Jahren wurde IAE zu einer der wesentlichen Triebfedern in der
internationalen Luftfahrt. Es sind etwa 4.500 V2500 Triebwerke in Betrieb und um die 2.000 bestellt. “Die heutige Ankündigung beschreibt einen klaren Kurs für die Zukunft von Rolls-Royce im wichtigen Markt der mittelgroßen Flugzeuge,“ sagte Mark King, Präsident Civil Aerospace, Rolls- Royce. „Wir bauen auf viele Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit mit Pratt & Whitney in diesem Markt auf, um gemeinsam fortschrittliche Flugzeugtriebwerke zu entwickeln. Wir sind davon überzeugt, damit neue Standards in der Luftfahrttechnologie, bei Leistung und Kraftstoffeffizienz zu setzen.“ „Diese Vereinbarung positioniert Pratt & Whitney, JAEC, MTU und IAE so, dass die Bedürfnisse aller Kunden der A320 Flugzeug Familie am besten befriedigt werden,“ sagte Todd Kallman,
President, Commercial Engines and Global Services, Pratt and Whitney. „Wir freuen uns, mit Rolls- Royce zusammenzuarbeiten, einem Unternehmen, das komplementäre Fähigkeiten besitzt, während wir den Blick auf die nächste Generation von Flugzeugantrieben richten, die noch größere Vorteile im Betrieb und gegenüber der Umwelt bieten werden.“ Darüber hinaus wird Rolls-Royce eine überschaubare finanzielle Investition in das PurePower® PW1100G-JM (Geared Turbofan™) Triebwerksprogramm für den Airbus A320 New Engine Option (NEO) vornehmen. Diese Ankündigungen unterliegen den üblichen Genehmigungen der Aufsichts- und Kartellbehörden.


Finanzielle Auswirkungen für Rolls-Royce

Es wird erwartet, dass diese Transaktionen weder einen maßgeblichen Einfluss auf die Handelsergebnisse im Jahr 2011 noch den finanziellen Ausblick für das Jahr 2011 haben werden, so wie dieser zuletzt mit den Halbjahres-Ergebnissen der Gruppe am 29. Juli 2011 veröffentlicht wurde. Der Umbau unserer Beteiligung an IAE wird voraussichtlich eine Reihe wichtiger Auswirkungen auf unsere Handelsergebnisse haben. Zu diesen gehören Netto Cash Erlöse von etwa $1,5 Milliarden, die nach Abschluss der Transaktionen einige Anpassungen beim Umlaufvermögen zur Folge haben werden. Dazu kommen Verbesserungen bei den Handelsergebnissen über die nächsten Jahre. Die Bargelderlöse werden für allgemeine Unternehmenszwecke zurückgehalten. Die Folge dieser Transaktionen wird sein, dass sich die Handelsergebnisse des Geschäftsbereichs Civil Aerospace über die nächsten Jahre steigern werden, wobei ein Zuwachs des operativen Gewinns im ersten ganzen Jahr in Höhe von mehr als £140 Millionen erwartet wird und ein langsam geringer
werdender Beitrag in den Folgejahren, abhängig von der Nutzung der gegenwärtigen V2500-Flotte. Insgesamt werden für Rolls-Royce die größten Werte aus der Vergütung der Flugstunden über die nächsten 15 Jahre stammen.

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Director of External                           Communications Director of Financial Communications
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